27/38 Mir fehlen die Worte!

Es ist nicht nur die zweite Niederlage in der laufenden Saison gegen den 1.FC Magdeburg, sondern auch die zweite Niederlage in diesem Kalenderjahr, das in der Nachspielzeit verloren wird. Zwar war schon das Eigentor von Eric Oelschlägel extrem unnötig, doch das Foul von Tobias Duffner, welches zum Elfmeter in der 93. geführt hat, ist schwer zu übertreffen. Viel schlimmer sind aber die Verletzungen von Eric Oelschlägel und Jesper Verlaat.

Doch immer der Reihe nach. Die erste viertel Stunde war der Gast aus Magdeburg das spielbestimmende Team, bis unsere elf Mannen das Geschehen übernahmen und sich immer mehr Chancen heraus spielten. Die beste Möglichkeit dabei hatte Niklas Schmidt, als er den Ball nur knapp am langen Pfosten vorbei schlenzte (24). Nur knappe acht Minuten später war Schmidt wieder an einer gefährlichen Situation beteiligt – er schickte Ousman Mannéh, welcher alleine auf das gegnerische Tor zu lief und nur am stehen gebliebenen Zingerle scheiterte. Aller guten Dinge sind drei dachte sich Schmidt, als er sich in der 33. Minute den Ball an der Strafraumkante zum Freistoß zurecht lag. Den fälligen Freistoß konnte Zingerle aber mit einer überragenden Parade klären. Von Magdeburg kam bis dato fast gar nichts mehr. Einzig ein paar Torannäherungen gab es, die aber meist souverän von unserer Abwehr geklärt wurden. Ganz so souverän sah es in der 44. Minute aber leider nicht aus, als Oelschlägel einen Ball vor dem gegnerischen Kath klären wollte und dabei Verlaat abgeräumt hat. In besagter Szene zog sich Eric Oelschlägel einen Ellenbogenbruch und Jesper Verlaat eine Gehirnerschütterung zu – zumindest für unseren Torhüter bedeutet es das Saisonaus. Hier auch der Kurzbericht von Werder zu den Verletzungen und ein Bild von beiden aus dem Krankenhaus.

Zur zweiten Halbzeit kamen für die verletzen Oelschlägel und Verlaat, Duffner und Rehfeldt ins Spiel. Letzterer hatte, nachdem Mannéh in der 47. Minute schon eine Möglichkeit zur Führung hatte, ebenfalls die Chance nach einer Ecke das 1:0 zu erzielen, doch er kam nicht wirklich an den Ball, sodass es beim 0:0 blieb. Besser machte es dann fast der gegnerische Kath, als er den Ball nur knapp über das Tor schlenzte. Es entwickelte sich so langsam ein rassiges Spiel mit Großchancen auf beiden Seiten, doch ohne nötige Konsequenz im Abschluss. Auch wenn Magdeburg optisch überlegen war – unser Team setzte immer wieder Nadelstiche nach vorne. Meist war es Niklas Schmidt, der mit starken Einzelaktionen auffiel, aber auch immer wieder den eigenen Mann vor dem Tor des FCM suchte. Es war letztendlich aber alles nicht zwingend genug, sodass die Magdeburger in den letzten fünf Minuten noch einmal richtig Druck machen konnten. Angefangen mit einem Fehlgriff von Duffner in der 86. Minute, der von Sowislo zum Glück noch nicht bestraft wurde, bis hin zur spielentscheidenden Szene, als Duffner in der Nachspielzeit raus ging und den gegnerischen Beck umhaute – Elfmeter. Den fälligen Strafstoß netzte Weil problemlos zum Siegtor ein. Zwar nicht ganz, aber es war ein mieses Deja Vu an das Spiel beim FSV Zwickau, als man ebenso in letzer Sekunde das Spiel verlor.

Wer das Spiel noch einmal mit allen wichtigen Szenen sehen möchte, kann dies hier auf der Homepage von Sport im Osten (MDR) tun. Natürlich zusammengefasst.

Die Möglichkeit es besser zu machen hat man, dank englischer Woche, schon diesen Freitag gegen Preußen Münster. Anstoß auf Platz 11 ist dann 19 Uhr.

Aufstellungen:

Werder II:
Oelschlägel (46. Duffner) – Zander, Verlaat (46. Rehfeldt), Volkmer, Jacobsen – Rother – Jensen, Käuper, Schmidt, Lorenzen – Manneh (77. Kazior)
1. FC Magdeburg: 
Zingerle – Puttkammer, Weil, Hammann – Butzen, Löhmannsröben, Laprevotte (66. Sowislo), Niemeyer (84. Chahed) – Schwede, Düker (66. Beck), Kath

Tore: 0:1 Weil (90.+3)

Schiedsrichter: Dr. Riem Hussein

Zuschauer: 2.836

Spieler mit gelben Karten sind kursiv markiert.

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